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10.10.2016: 7. Wandertag: Von St. Etienne de Baïgorry zum Gipfel des Monhoa


10.10.2016: 7. Wandertag: Von St. Etienne de Baïgorry zum Gipfel des Monhoa
Statistik:
Beginn: 09:30 Uhr
Ende: 16:37 Uhr
Gelaufene Distanz: 9,5 km
Anstieg: 979 m
Abstieg: 83 m
Zeit in Bewegung: 03:50 h
Pausenzeit: 03:16 h
Wir beginnen den Tag mit einem tollen Frühstück im Hotel und werden uns ganz sicher noch gerne und lange an diesen Aufenthalt erinnern. Irgendwann kommen wir wieder!!!

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Dann heißt es erstmal einkaufen, bis morgen Nachmittag wird es dazu keine weitere Gelegenheit mehr geben.

Weil das mit dem Bier an einem der Abende zuvor so schön war, überlegen wir uns, dass ein Fläschchen Rotwein auch nicht übel wäre, schließlich sind wir ja in Frankreich. Nur: eine Flasche Wein wiegt ja einiges mehr als eine Dose Bier, und wenn man sie getrunken hat, hat man die leere, auch nicht leichte Flasche ja immer noch zu schleppen. Doch dieses Problem lässt sich einfach lösen. Wir kaufen eine Flasche Rotwein und zwei 0,5 l Flaschen Wasser. Das Wasser füllen wir in unsere Trinkflaschen und den Wein in die beiden kleinen, leichten Plastikflaschen. Die Leute schauen zwar ein wenig seltsam, als wir morgens um 9:00 Uhr vor dem Supermarkt eine Flasche Rotwein aufmachen, aber wir sind happy.

Heute sind wieder einige Höhenmeter zu bewältigen, Aufstieg über Etzaunelde, um den Oylarandoy herum, auf dem sich eine Kapelle befindet. Madame Arc, vom Hotel Arcé, gab uns den Tipp, in dieser Kapelle zu übernachten. Wir wollen aber noch weiter und steigen erst gar nicht bis zu dieser Kapelle auf. Unsere Route führt über den Col d‘ Aharza (734m), weiter zum Col de Leizarze (828m), zum Col de Urdanzia bis zu unserem heutigen Zielpunkt, dem Monhoa (1021m).

Heute ist der erste Tag an dem es unterwegs keine Pferde zu sehen gibt, was auch bedeutet, dass Heike seltener die Kamera hervorholt.
Dafür gibt es viele Schafe und Geier, Geier, Geier! Echt schade, dass das 600er so schwer zu tragen ist…



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Am heutigen Ziel suchen wir ein geeignetes Plätzchen für unser Zelt. Durch die unendlichen Hinterlassenschaften der vielen Schafe dauert es etwas. Heike überlegt, ob die Berge hier ohne die Schafe auch so hoch wären.

Schlussendlich finden wir doch noch einen Platz und freuen uns, an diesem Abend und am nächsten Morgen einen solchen grandiosen Ausblick zu haben. 
Es ist sehr kalt geworden. Zum ersten Mal ziehen wir alles an, was wir dabei haben, um nicht zu frieren.

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Belohnt werden wir mit einem tollen Sonnenuntergang, bei dem wir unseren Rotwein genießen.
Wir werden während des Sonnenuntergangs zudem von etwa 20 fliegenden Gänsegeiern begleitet und Axel hat an diesem Abend vor lauter Glück ein bisschen „Pipi“ in den Augen.
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